Tom auf Malta

Name: Tom

Alter: 22

Ausbildungsberuf: Mechatroniker

 

Mein Aufenthalt auf Malta fand im Herbst 2022 statt. Zum Vorbereiten gab es zwei digitalen Treffen, die dazu da waren, sich als Gruppe etwas kennenzulernen, die Rahmenbedingungen des Aufenthalts und weitere Fragen zu besprechen.

 

Wir trafen uns am Flughafen Frankfurt, von wo wir auch flogen. Abends in Malta angekommen holte uns die Partnerorganisation ab und brachte uns zu unserer Unterkunft. Die Unterkunft war eine Mietwohnung in einem Mehrparteienhaus, wir mussten uns dementsprechend selbst versorgen (einkaufen, kochen, Wäsche waschen, putzen, etc…).

 

Am nächsten Tag wurden wir morgens von der Organisation zur Sprachschule gebracht. Die Sprachschule dauerte eine Woche und fand jeden Vormittag statt. Wir machten vorher einen Online Englischtest, der uns in verschiedene Niveaus einstufte und dementsprechend wurden wir auch in verschiedene Klassen eingeteilt.

Die Nachmittage nutzten wir um die Gegend zu erkunden, so besuchten wir, zum Beispiel Valletta, gingen abends ins English Café, wo wir auch Leute aus der Sprachschule wieder trafen, aber auch viele andere, die einen Auslandsaufenthalt machten.

Am Wochenende nahmen wir an einem Ausflug von unserer Partnerorganisation teil, dieser brachte uns nach Comino zum Baden. Die Partnerorganisation hat jedes Wochenende ein Event oder einen Ausflug angeboten.

 

Dann begann die erste Arbeitswoche, ich hatte mich leider innerhalb der erste Woche mit Grippe angesteckt und konnte die ersten zwei Wochen nicht arbeiten gehen.

Ich arbeitete bei einem Holzbootsbauer, welcher die traditionellen maltesischen Boote baute. Es war ein Einmannbetrieb, der in einer großen Garage direkt am Wasser lag.Wir verstanden uns von Anfang an sehr gut und erzählten uns gegenseitig viel von unserer Heimat, wodurch ich nochmals viel über Malta und über die Menschen die dort wohnen lernte.

Die Arbeit war sehr interessant, da ich noch nie vorher an Holzbooten gearbeitet hatte. Im Laufe der Woche durfte ich auch immer selbstständiger arbeiten und zum Beispiel das Biegen der Bretter vorbereiten, welches mit Wasserdampf stattfand, sowie das Anzeichnen neuer Bretter mit Schablone. Am Anfang hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten mit der Kommunikation, da ich für viele Werkzeuge/ Arbeitsschritte die englischen Begriffe noch nicht kannte, was aber kein Problem war, da der Bootsbauer gut Englisch sprach.

 

Als Fazit würde ich jedem empfehlen einen Auslandsaufenthalt zu machen, da man dadurch eine andere Kultur und ein Land ganz anders kennen lernt, als wenn man dort Urlaub macht. Es war sehr interessant zu sehen, wie anders das Leben stattfinden kann und trotzdem alles funktioniert.