Lorenzo in Valencia

Name: Lorenzo

Ausbildungsberuf: Mechatroniker für Kältetechnik

Praktikumsort: Valencia, Spanien

Ich bin meiner Firma in Deutschland unendlich dankbar, dass sie mir dieses Programm von sich selber aus angeboten haben, da ich, wie viele andere Azubis die ich kenne, nicht einmal wussten dass man so ein Programm während seiner Ausbildung vollziehen kann.
Das Ganze rückte viel schneller heran als gedacht und so war ich am 01.05 schon am Flughafen und traf das erste Mal die Mädels, Moana, Hanna und Franziska, mit denen ich anreisen und auch wieder heimreisen werde. Am Anfang war ich etwas aufgeregt sie zu treffen, doch schon nach kurzem Zeitraum stellte ich fest, dass alle von ihnen sehr coole und sympathische Personen sind.

 

Nach der Anreise in Valencia lief alles ziemlich einfach: wir wurden direkt von einem Taxifahrer abgeholt und zu unseren Gastfamilien gefahren. In meinem Fall war es ein 4-köpfige Familie mit Mutter, Vater und 2 Töchter im Alter von 24 und 31. Sie alle waren sehr nett zu mir, auch wenn ich Sie nicht so oft zu Gesicht bekommen habe. Die Mutter hieß Silvia und sie machte mir fast jeden Tag ein leckeres Frühstück und ein warmes Abendessen. Sie war sehr entgegenkommend mit dem Essen, sie meinte immer, ich solle ihr sagen was mir nicht schmeckt und sie ändert es, was sie dann auch tat. Ich hatte einen eigenen Schlafplatz sowie ein eigenes Bad, was beides sehr sauber und gut war.

 

Dann begann schon die erste Woche in der Sprachschule von AIP auf welche ich mich sehr gefreut habe. Das gute an der Schule ist, dass man seine Spanischkenntnisse nochmal auffrischen kann und was mir persönlich sehr gefallen hat, ist, dass man viele Leute aus den verschiedensten Ländern kennenlernt, vor allem während den ganzen Aktivitäten, welche die Schule anbietet. So unternahmen wir in unserer Gruppe fast jeden Tag etwas direkt nach der Schule und jeden Tag kamen neue Freunde von der Schule dazu, so entstand dann unsere Whatsapp-Gruppe „Valencia Gang“, mit allen Freunden die wir in dieser Zeit kennengelernt haben. Es waren Personen aus aller Welt, Irland, Kanada, Bulgarien, China, Australien, USA usw., aber auch viele Deutsche waren dabei. Wir haben viel zusammen unternommen, wir haben spanisches Essen probiert, wie Paella und Tapas, wir habe eine Tour durch die Altstadt gemacht, waren beim Wissenschaftsmuseum, sind durch den Park gelaufen oder an den Strand gegangen und waren auch in verschiedenen Bars sowie auch Karaoke-Bars zusammen. Eines meiner Favoriten waren die Language Exchanges, da wir bei diesen Veranstaltungen auch viele neue Freunde kennengelernt hat, welche darauf auch in unsere Gruppe gekommen sind.

 

Dann begann schon die zweite Woche und auch mein erster Tag auf meiner neuen Arbeit in Spanien. Am Anfang war ich sehr aufgeregt und habe mich gefragt, wie denn so die Arbeit verlaufen wird und habe auch gehofft, dass meine Arbeitskollegen nett drauf sein werden. Im Endeffekt war es ein kleiner Betrieb aus 6 Mann + der Sekretärin und alle von ihnen waren sehr nette und zuvorkommende Personen, mit denen ich mich perfekt verstanden habe. Das was mich am meisten überrascht hat, ist, dass die Arbeitskollegen nicht einen zu hohen Wert auf schnelle Arbeit setzen, sondern eher auf eine gutes Arbeitsklima während dem Arbeiten, in Deutschland ist dies nämlich nicht der Fall. Die Arbeit an für sich, war natürlich eine deutlich anstrengendere, als die, die ich hier in Deutschland vollziehe, da ich hier nicht auf dem Bau schaffe. Trotz alle dem habe ich dort viel Praxis mitgenommen, vor allem im Montieren Von Klimaanlagen und Lüftungssystemen, und das sind Arbeiten welche mich schon immer interessiert haben, seit meinem Ausbildungsbeginn. In den theoretischen Dingen wusste ich das meiste bereits und wenn nicht war es schwierig es auf Spanisch erklärt zu bekommen, daher habe ich in diesem Monat nicht sehr viel Theorie über meinen Beruf erlernt. Dies war jedoch gar kein Problem für mich da das nicht mein Intention bei diesen Betrieb war.

 

Im Großen und Ganzen würde ich dieses Praktikum als vollen Erfolg sehen, und ich kann es jedem nachfolgendem Azubi nur weiterempfehlen. Das sind Erfahrungen, die man vielleicht nur einmal im Leben machen kann und hoffe, dass viele Personen nutzen diese Chance in Zukunft. Valencia ist eine wunderschöne Stadt mit sehr vielen schönen Gebäuden und netten Menschen. Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken in den nächsten Jahren dort zu Wohnen und dort zu Studieren. Ich war nie sehr interessiert im Lernen von Sprachen, doch nach dieser Reise will ich mein Spanisch wie auch mein Englisch um einiges verbessern.Das war ein super Erlebnis da unten!!!