Eine unvergessliche Zeit!
- Name: Florian
- Ausbildungberuf: Industriemechaniker
- Praktikumsort: Malta
Mein Auslandspraktikum in Malta begann zunächst mit zwei Vorbereitungstreffen in Form von Videokonferenzen. Die Treffen dienten dazu die vier anderen Teilnehmer/-innen kennenzulernen und wir erhielten die Informationen zu den Unterkünften und Praktikumsbetrieben in denen wir arbeiten werden. Außerdem wurde die Ab- und Anreise besprochen und wir erhielten alle anderen Infos, die für unseren Auslandsaufenthaltes wichtig waren.
In der zweiten Oktoberwoche flogen wir von Frankfurt aus nach Malta. Dort wurden wir von der Partnerorganisation „Lexema“ abgeholt und zu unseren Unterkünften gebracht. Wir lebten in zwei Wohngemeinschaften und mussten uns selbst versorgen. Das erhöhte auf jeden Fall die Selbstständigkeit und die Fähigkeit, etwas zu organisieren. Mit meinen Mitbewohnern habe ich mich immer sehr gut verstanden und wir hatten jede Menge Spaß.
In der ersten Woche hatten wir einen Englisch-Sprachkurs an der „English Language Academy“. Anhand eines Sprachtests wurden wir in unterschiedliche Sprachniveaus eingeteilt. Meine Klasse bestand schließlich aus etwa 10 Schülern. Wir waren vom Alter und Nationalität her gemischt, was mir sehr gefallen hat. Durch den Sprachkurs war es einfacher, in die Sprache reinzukommen und natürlich auch noch ein paar hilfreiche Redewendungen zu lernen. Da die Schule nur bis 12:30 Uhr ging, hatten wir in der ersten Woche noch viel Zeit, uns in Malta zurecht zu finden, die Insel zu erkunden und viel gemeinsam zu unternehmen.
Die zweite Woche begann mit dem ersten Arbeitstag im Praktikum. Ich war in einer Bootswerkstatt beschäftigt, die vom Inhaber selbst geführt wurde. Dort habe ich das Reparieren von Schlauchbooten gelernt, insbesondere die Suche von Lecks und das Setzen von Flicken. Außerdem habe ich Batterien ausgebaut und Motoren repariert. Ich habe Einblick in ein völlig neues Arbeitsgebiet, Arbeitsweisen und Strukturen erhalten.
Mein Arbeitskollege holte mich morgens zuhause ab und wir fuhren direkt zu den Kunden. Ich durfte teilweise selbständig arbeiten und mir wurde viel Neues gezeigt. Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit den Fachbegriffen, aber nach kurzer Zeit war das auch kein Problem mehr. Nach der Arbeit wurde ich nach Hause gebracht oder habe direkt im Anschluss etwas unternommen. Entweder ging es in die Städte oder zu einem der traumhaften Strände auf Malta.
Doch nicht nur die Arbeit hat viel Spaß gemacht, auch außerhalb der Arbeit nach Feierabend und an den Wochenenden habe ich viel erlebt. Unter anderem habe ich mir Maltas Hauptstadt Valetta, die Inseln Gozo und Comino angeschaut und war an den Dingli Cliffs.
Der Aufenthalt in Malta hat mir sehr gut gefallen. Das Praktikum war eine Erfahrung, die mir für‘s Leben bleiben wird. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln, die ich niemals vergessen werde. Mein Englisch hat sich durch den Auslandsaufenthalt deutlich verbessert. Die erworbenen Englischkenntnisse kann ich nun effektiv in meinem internationalen Unternehmen anwenden.
Ich habe gelernt, mit viel Kreativität an verschiedene Probleme heranzugehen und diese zu lösen. Das Orientieren und Einleben in einem Land mit einer anderen Sprache, Kultur und Gewohnheiten ist mir leichtgefallen. Durch meinen Auslandsaufenthalt sehe nun manche Dinge mit anderen Augen. Es ist eine tolle Gelegenheit neue Leute, Sprache und Traditionen kennenzulernen und tiefere Einblicke in eine andere Kultur zu erhalten.
Die Zeit verging wie im Flug. Abschließend kann ich so ein Auslandspraktikum jedem weiterempfehlen. Jeder sollte die Chance ergreifen, neue Dinge auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und für einige Zeit im Ausland zu arbeiten und zu leben.