10. April 2025
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Maya (Bauzeichnerin) in Carlow
Vier Wochen umgeben von netten Menschen, Pubs, viel Grün und einer atemberaubenden Wohlfühl-Atmosphäre – was will man mehr? Für Luca, Jakob und mich ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Wir haben an unseren Berufsschulen von Go.for.Europe gehört und uns daraufhin für das Auslandspraktikum in Irland beworben. Die Bewerbung war ganz einfach, die Vorbereitungsseminare haben Spaß gemacht und der viele Papierkram, den wir unterschreiben mussten, war auch machbar. Ein paar Monate nach unserer Bewerbung ging es dann schon los. Luca, Jakob und ich hatten uns schon aus den Vorbereitungsseminaren gekannt und so haben wir uns am Flughafen in Frankfurt getroffen. In Carlow angekommen, wurden wir bei unseren jeweiligen Gastfamilien abgesetzt und es gab erst einmal Abendessen. Ich hatte das Glück, mit Jakob und Luca in ein und derselben Gastfamilie untergebracht zu werden. Schnell verflogen alle Sorgen, die wir hatten, denn wie sich herausstellte, war unsere Gastfamilie ein Traum. Wir haben uns sehr gut verstanden und es fiel uns gar nicht schwer, ab sofort nur noch Englisch zu sprechen.
Am nächsten Tag ging es für uns dann an die Universität in Carlow für unseren Englischsprachkurs. Dort angekommen, haben wir unsere Gruppe zusammengetrommelt und sind in den Unterricht gegangen. Leon, unser Englischlehrer, war total nett. So hatten wir dann eine Woche lang einen etwas anderen Englischunterricht mit ein paar internationalen Studenten. An unserem ersten Wochenende haben wir Kilkenny, Waterford und Tramore besucht. Es war herrlich unkompliziert, mit dem Zug und dem Bus zu reisen. So konnten wir schöne Städte besuchen, unsere Füße in das kalte Wasser stellen und viele schöne Erinnerungen sammeln.
Die erste Woche verging wie im Flug und kaum waren wir da, saßen wir schon in unserem neuen Betrieb, in dem wir für die restlichen drei Wochen arbeiten durften. Ich mache die Ausbildung zur Bauzeichnerin und durfte bei James Kealy, einem Architekten, arbeiten. Er und seine Frau sind einfach herzlich und haben mich sofort mit eingebunden. Meine Aufgaben bestanden darin, Grundrisse zu zeichnen, mit James zum Vermessen auf die Baustelle zu gehen, Pläne zu falten und ganz viel zu zeichnen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die irische Arbeitskultur kennenzulernen, und ich habe auf jeden Fall viel mitnehmen können. Zurückgekommen bin ich mit tausend Bildern, einem leeren Geldbeutel, tollen Freunden und kostbaren Erinnerungen – was will man mehr?

