Tanja in Torquay

Als Azubi nach England – ein coole Sache

Name: Tanja Basel
Ausbildung: Kfz-Mechatronikerin – Autohaus Jutz
Auslandspraktikum: Torquay, England

Nach dem Abi habe ich an einem Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) in Italien teilgenommen. Das hat mich so begeistert, dass ich den Wunsch hatte auf jeden Fall nochmal eine Zeit im Ausland zu verbringen. Anfangs dachte ich, dass das in einer Ausbildung nicht geht, doch zum Glück hatte ich mich getäuscht. Durch einen Lehrer meiner Schule habe ich von Go For Europe gehört und mich dann schnellstmöglich beworben. Alles hat funktioniert und so durfte ich einen Monat in England verbringen.

 

Ich war ziemlich aufgeregt als ich endlich in England angekommen war und zum ersten Mal vor dem Haus meiner Gastfamilie stand. Die Tür wurde geöffnet und ich sah die freundlichen Gesichter meiner Gasteltern. Von diesen wurde ich herzlich empfangen. Während der vier Wochen, in denen ich bei Ihnen gewohnt habe, haben wir manchmal auch abends noch gemeinsam etwas unternommen. Sie haben mir die Gegend gezeigt und mich an meinem ersten Tag sogar morgens zum Bus gebracht. Ich habe mich richtig wohl bei Ihnen gefühlt.

 

In der ersten Woche besuchte ich die Sprachschule. Wir waren zu zwölft in einer Klasse und kamen aus verschiedenen Ländern. Zwei kannte ich sogar schon, denn wir hatten uns bereits in Deutschland auf dem Vorbereitungsseminar kennengelernt und sind auch gemeinsam nach England geflogen. Durch die Sprachschule war es sehr einfach in die Sprache reinzukommen und natürlich auch noch eine paar hilfreiche Redewendungen zu lernen.

 

Dann kam endlich der erste Arbeitstag. Ich arbeitete in einer Autowerkstatt und hatte ähnliche Arbeiten zu erledigen, wie auch auch sonst in meiner Ausbildung. Am ersten Tag war alles noch sehr neu und aufregend und ich musste mich erst mal einfinden. Auch vor einer Sprachbarriere hatte ich Bammel, aber zu Unrecht! Am ersten Tag musste ich noch recht häufig nachfragen, denn wenn das Werkstattradio läuft, ein Kollege mit dem Schlagschrauber arbeitet und wieder ein anderer mit dir spricht und in einem Satz mit 5 Worten nur 2 verwendet, die man kennt, ist das erst mal nicht so einfach. Aber schon Mitte der ersten Woche war das wie weggeblasen und ich konnte alle gut verstehen. Die Kollegen waren sehr nett. Ich bin schnell ein Teil des Teams geworden. Wir haben viel gearbeitet und viel gelacht. Eine Kollegin hat mich sogar mit dem Auto zur Arbeit mitgenommen und auch wieder heim.Freitags haben wir die Arbeitswoche dann im Pub ausklingen lassen.

 

Natürlich gab es da nicht nur die Arbeit. An den Abenden und den Wochenenden habe ich viel mt den anderen Austausch-Azubis unternommen. Wir haben benachbarte Städte besichtigt, waren im Aquarium, am Meer und auch ein Wochenende in London. Ich kann allen nur empfehlen solch ein Praktikum zu machen. Ich würde es jederzeit wieder tun!